Grundsätzlich kann eine Anpassung des Lebensstils wesentlich dazu beitragen, Vorhofflimmern günstig zu beeinflussen und das Risiko für erneute Rhythmusstörungen zu reduzieren. Für einen langfristigen Behandlungserfolg ist es jedoch ebenso wichtig, bestehende Risikofaktoren konsequent zu erkennen und mit zu behandeln.
Als Patientin oder Patient können Sie selbst aktiv dazu beitragen, Auslöser und begünstigende Faktoren für Herzrhythmusstörungen zu verringern oder möglichst zu vermeiden:
Vorsorge: Beugen Sie Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht oder Schlafapnoe vor beziehungsweise sorgen Sie dafür, dass diese frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Rauch-Stopp: Verzichten Sie möglichst auf das Rauchen, da Rauchen ein wesentlicher Risikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen ist.
Alkoholverzicht: Konsumieren Sie Alkohol nur in mäßigen Mengen.
Aktivität und Sport: Achten Sie darauf, aktiv zu bleiben. Empfohlen wird regelmäßige moderate körperliche Aktivität, beispielsweise längere Spaziergänge, Nordic Walking oder ein entspannter Dauerlauf.
Ernährung: Eine herzgesunde Ernährungsweise kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Vorhofflimmern senken. Empfehlenswert sind vor allem Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Fisch anstelle von Fleisch sowie fettarme Milchprodukte. Zusätzlich sollte die Ernährung möglichst salzarm sein, da ein hoher Salzkonsum das Risiko für Vorhofflimmern erhöhen kann.
Stressreduktion: Nehmen Sie sich trotz eines stressigen Alltags regelmäßig Zeit für Aktivitäten, die Freude bereiten und zur Entspannung beitragen. Dazu zählen beispielsweise Sport, Musizieren, Treffen mit Freunden oder kreative Hobbys. Auch Yoga oder autogenes Training können unterstützend wirken.