Von starkem Übergewicht spricht man, wenn der Fettanteil des Körpergewichtes übermäßig hoch ist. Er gilt als zu hoch, wenn der Body-Mass-Index (BMI) über 30 liegt. Übergewicht erhöht das Risiko für verschiedene chronische Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes, Arthrose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, Schlafapnoe (nächtliche Atemaussetzer), Fettleber, Gallensteine, und bestimmte Krebsarten. Außerdem kann starkes Übergewicht den Blutdruck erhöhen sowie zu ungünstigen Cholesterinwerten führen. Dadurch steigt das Risiko für Gefäßerkrankungen.
Je ausgeprägter das Übergewicht ist und je länger es besteht, desto höher ist das Risiko für Folgeerkrankungen. Aus diesem Grund ist es insbesondere bei starkem Übergewicht sinnvoll, eine Gewichtsreduktion anzustreben.
Studien zeigten, dass Patienten, die ihr Gewicht reduzierten, eine deutlich geringere verringerte Auftretenswahrscheinlichkeit von Vorhofflimmer-Episoden und eine geringere Rückfallrate von Vorhofflimmern hatten. Das bedeutet, dass bereits eine Gewichtsabnahme von wenigen Kilogramm sich positiv auf die Gesundheit auswirken kann. Dabei helfen eine (herz)gesunde Ernährung und Aktivität und Sport.