Aktivität und Sport

Körperliche Fitness ist einer der wichtigsten herzschützenden Faktoren. Bereits ein täglicher, zügiger Spaziergang von zehn Minuten senkt das persönliche Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 20 Prozent. Doch sportliche Aktivität und Bewegung kommen im Alltag häufig zu kurz. 

Mit jeder unbewegten Minute steigt das Risiko für verschiedene Erkrankungen: neben Rückenschmerzen, Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit) und Krebs auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Daher lohnt es sich immer und in jedem Alter, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren, weil man damit immer etwas für die Gesundheit seiner Gefäße des Herzens tut. Die meisten Menschen können aktiv bleiben und leichten Ausdauersport treiben. Körperliche Aktivität hält fit und hilft, mit Belastungen im Alltag zurechtzukommen. Nicht zuletzt verbessert Bewegung oft auch die Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden. 

Bevor man mit einem Sportprogramm beginnt, ist es sinnvoll, mit der Ärztin oder dem Arzt über geeignete Sportarten zu sprechen – und darüber, wie anstrengend das Training sein darf. Für eine passende Empfehlung werden die persönliche Fitness, Risikofaktoren und Begleiterkrankungen berücksichtigt. Ratsam ist weder zu wenig noch zu viel Belastung: Während zu viel Schonung das Herz auf Dauer schwächt, kann ein zu anstrengendes Training kurzzeitig das Risiko für Herzinfarkte erhöhen.