Bluthochdruck (Hypertonie) ist Risikofaktor Nummer eins für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Für die Blutdruckwerte von Erwachsenen gilt folgende Einteilung.
Die Beurteilung des Blutdrucks hängt wesentlich davon ab, wo und unter welchen Bedingungen gemessen wird.
In der ärztlichen Sprechstunde spricht man von Bluthochdruck, wenn an zwei unterschiedlichen Tagen im Durchschnitt Werte über 135/85 mmHg gemessen werden.
Auch bei der Selbstmessung zu Hause gilt ein vergleichbarer Grenzwert. Hier liegt Bluthochdruck vor, wenn der Durchschnitt der Messungen über sieben aufeinanderfolgende Tage hinweg über 135/85 mmHg liegt.
Noch strengere Maßstäbe gelten bei der 24-Stunden-Langzeitblutdruckmessung. Dabei sollte der durchschnittliche Blutdruck über Tag und Nacht hinweg unter 130/80 mmHg liegen.
Liegen die Werte darüber, spricht der Medizinier von Bluthochdruck, welcher unbedingt behandelt werden sollte, da dieser ein Risiko für Herzrhythmusstörungen birgt.