Welche Risikofaktoren können Vorhofflimmern bedingen?

Neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Herzschwäche ist der größte Risikofaktor ein Vorhofflimmern zu erleiden, ein ungesunder Lebensstil. Sie haben es also selbst in der Hand ihr persönliches Risiko zu für ein Vorhofflimmern zu senken. Im Folgenden finden Sie eine Liste der häufigsten Risikofaktoren,  

Alkohol und üppiges Essen  

Forscher fanden heraus, dass der häufige Verzehr bestimmter Lebensmittel Vorhofflimmern auslösen können. Übermäßiger Alkoholkonsum zum Beispiel stört den Mineralstoffhaushalt. Bereits ein einmaliger Alkoholexzess kann selbst bei noch jungen Menschen kurzfristig Vorhofflimmern auslösen (sogenanntes „Holiday-Heart-Syndrom“). Regelmäßiger Alkoholkonsum, selbst bei nur moderaten Alkoholmengen, erhöht in jedem Fall das Risiko, Vorhofflimmern zu bekommen. Wenn Sie mehr über die Auswirkungen von Alkohol auf Ihre Gesundheit erfahren möchten, folgen Sie diesem Link Alkohol . Ebenso können üppige Mahlzeiten, die für den Körper schwerer zu verdauen sind, Vorhofflimmern auslösen. Eine herzgesunde Ernährung bestehend aus viel Gemüse, gesunden Fetten, wenig Fleisch und zuckerhaltigen Speisen, kann ihre gesamte Gesundheit langfristig verbessern.  

Rauchen  

Wer regelmäßig raucht, hat ein deutlich erhöhtes Risiko, im Laufe seines Lebens an Vorhofflimmern zu erkranken. Das Risiko steigt mit der Anzahl der Zigaretten. Wenn Sie mehr darüber erfahren, möchten, wie das Rauchen Ihre Gesundheit negativ beeinflusst, folgen die diesem Link Rauchen.

Übergewicht 

Übergewicht erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Vorhofflimmern auftreten kann. Das Risiko ein Vorhofflimmern zu erleiden, steigt linear mit dem sogenannten Body-Maß-Index – einem Wert, der sich aus Körpergröße und Gewicht errechnen lässt.  

Wenn bereits ein Vorhofflimmern besteht, ist es zudem schwieriger dieses zu behandeln, wenn der Patient an Übergewicht leidet. Eine nachhaltige Gewichtsreduktion ist eine der wirksamsten Maßnahmen zur Prävention und besseren Kontrolle von Vorhofflimmern.  

Stress 

Stress allein ist nur selten die Ursache für Vorhofflimmern. Es gibt aber Hinweise, dass Zeitdruck und psychische Belastungen Vorhofflimmern auslösen oder verstärken können. Mit kurzfristigem Stress kann der Körper noch recht gut umgehen, dauerhafte Anspannung aber begünstigt Schlafstörungen und kann zu Herzproblemen wie Vorhofflimmern führen. Auch das Burnout-Syndrom (ein Zustand völliger körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung) erhöht das Risiko, an Vorhofflimmern zu erkranken.  Die chronische Erschöpfung, so vermuten Wissenschaftler, erhöht die Entzündungsbereitschaft des Körpers und verstärkt physiologische Stressreaktionen. Beides zusammen schädigt den Herzmuskel.