Vorhofflimmern ist die häufigste Form einer Herzrhythmusstörung. Bei dieser Störung ist der normale Herzrhythmus beeinträchtigt. Wie sich dies bemerkbar macht, kann von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein: Während einige Betroffene keine oder nur kaum wahrnehmbare Symptome verspüren, berichten andere aufgrund deutlich spürbarer Unregelmäßigkeiten über starke Unruhe oder Aufregung.
Mögliche Symptome von Vorhofflimmern können sein:
Wann tritt Vorhofflimmern üblicherweise auf?
Tritt das Vorhofflimmern plötzlich und anfallsartig auf, spricht man vom paroxysmalen Vorhofflimmern. Dabei spüren Betroffene häufig einen schnellen, unregelmäßigen oder chaotischen Herzschlag, was als sehr belastend empfunden werden kann.
Vorhofflimmern setzt häufig ganz plötzlich ein und endet ebenso plötzlich innerhalb von 24 Stunden. Während bei einigen Betroffenen die Symptome nachts während des Schlafs auftreten, berichten andere Betroffene, dass das Vorhofflimmern aufgrund bestimmter Auslöser (z.B. Stress oder Alkohol) auftritt. Löst ein einmaliges Ereignis einen solchen Anfall aus, kann es bei dieser einzigen Episode bleiben. In den meisten Fällen neigt Vorhofflimmern jedoch dazu, wiederzukehren und sich langfristig zu einer chronischen Form zu entwickeln. Gerade wenn das Vorhofflimmern chronisch wird, zeigen Betroffene häufig keine ausgeprägten Symptome mehr. Dennoch bemerken sie, dass ihre Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit nachlassen.
Was genau im Herzen passiert, wenn ein Vorhofflimmern entsteht, erfahren Sie, wenn Sie diesem Link folgen Wie entsteht Vorhofflimmern?