Pulskontrolle – Ihr Herz im Blick
Pulskontrolle ist ein österreichweites Forschungsprojekt zur digitalen Herzgesundheit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moderne Technologien dabei helfen können, Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen und dadurch gesundheitliche Risiken wie Schlaganfälle zu reduzieren.
Das Projekt wird von führenden österreichischen Universitäten durchgeführt und vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung gefördert.
Pulskontrolle – Ihr Herz im Blick
Pulskontrolle ist ein österreichweites Forschungsprojekt zur digitalen Herzgesundheit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moderne Technologien dabei helfen können, Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen und dadurch gesundheitliche Risiken wie Schlaganfälle zu reduzieren.
Das Projekt wird von führenden österreichischen Universitäten durchgeführt und vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung gefördert.
Herzgesundheit verstehen

Vorhofflimmern
Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung bei Erwachsenen.
In Österreich entwickelt etwa jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens Vorhofflimmern. Da Vorhofflimmern oft keine Beschwerden verursacht, bleibt es häufig unbemerkt. Eine einfache digitale Pulsmessung kann helfen, mögliche Hinweise frühzeitig zu erkennen.

Schlaganfall
Vorhofflimmern ist eine der Hauptursachen für Schlaganfälle. Zusätzlich kann es das Risiko für Herzschwäche und Demenz erhöhen. Wird Vorhofflimmern früh erkannt, können rechtzeitig geeignete Maßnahmen gesetzt werden. Dadurch lässt sich das Risiko für Folgeerkrankungen deutlich senken.

Digitale Pulsmessung
Mit dem Smartphone kann der Herzrhythmus heute einfach und ohne zusätzliche Geräte gemessen werden. Dafür wird ein Finger kurz auf die Kamera des Smartphones gelegt. Die Kamera erkennt dabei kleinste Veränderungen der Durchblutung und wertet daraus den Puls aus. So können mögliche Unregelmäßigkeiten im Herzrhythmus frühzeitig erkannt werden.
Über das Projekt Pulskontrolle
Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten in der Gesundheitsversorgung. Smartphones können dabei helfen, Veränderungen des Herzrhythmus frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig eine medizinische Abklärung anzustoßen.
Das Projekt „Pulskontrolle“ ist Teil des Austrian Digital Heart Programs, einem öffentlich geförderten digitalen Forschungsvorhaben im Bereich Herzgesundheit in Österreich. Unter der wissenschaftlichen Leitung der Abteilung für Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Universität Innsbruck werden neue Ansätze zur Früherkennung und Behandlung von Vorhofflimmern untersucht.
In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit ist das Austrian Institute of Technology (AIT) ein wertvoller Partner des Projekts und für die technische Entwicklung und Umsetzung verantwortlich. Die UMIT Tirol bringt Expertise in Public Health und Versorgungsforschung ein, während die Medizinische Universität Graz die klinische Studienumsetzung unterstützt.
Das Projekt „Pulskontrolle“ und die dazugehörige klinische Studie ⓘ untersuchen, ob eine Smartphone-App helfen kann, Vorhofflimmern früher zu erkennen und dadurch das Risiko für Schlaganfälle zu senken. Dabei werden digitale Möglichkeiten mit der gewohnten medizinischen Versorgung verglichen.
Da Vorhofflimmern insbesondere bei älteren Menschen häufiger auftritt, richtet sich das Projekt an Personen ab 65 Jahren (Ein- und Ausschlusskriterien ⓘ). Die Teilnahme ist nur nach postalischer Einladung möglich.
Nach der Registrierung werden die Teilnehmenden im Rahmen der Studie zufällig unterschiedlichen Gruppen zugeteilt (Randomisierung ⓘ). Nicht alle erhalten Zugang zu den digitalen Funktionen der Studie. So kann wissenschaftlich untersucht werden, welchen Nutzen digitale Gesundheitslösungen ⓘ tatsächlich haben.
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